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Uwe Seligmann

Schornsteinfegermeister

Gebäudeenergieberater  (HWK)


Ihr Partner für Umwelt, Energie & Sicherheit

 

Energienews


11.11.2019

Heizspiegel 2019: Klimaschutz schont Geldbeutel

Während Bewohner in energetisch guten Häusern im Schnitt 470 Euro zahlten, war es in energetisch schlechteren Häusern mehr als doppelt so viel: 980 Euro. Das zeigt der Heizspiegel für Deutschland 2019, den die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online im Auftrag des Bundesumweltministeriums und in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Mieterbund sowie dem Verband kommunaler Unternehmen im Rahmen der Kampagne „Mein Klimaschutz“ veröffentlicht hat.

Heizen mit Heizöl 2018 nochmal teurer

Heizöl ist der einzige Energieträger, bei dem die Preise im vergangenen Kalenderjahr deutlich gestiegen sind. In der 70-m2-Vergleichswohnung mit Öl-Zentralheizung zahlten Bewohner im Schnitt 845 Euro. Das sind 95 Euro mehr als im Jahr davor – ein Anstieg von mehr als 10 %.

Die durchschnittlichen Kosten in der Vergleichswohnung mit Gas-Zentralheizung sanken auf 700 Euro (–50 Euro). Bei Fernwärme waren es 860 Euro (– 35 Euro). Dies lag vor allem daran, dass es 2018 deutlich milder war als im Jahr davor. In Häusern mit Wärmepumpe wurden 685 Euro gezahlt (erstmals berücksichtigt). Die vergleichsweise geringen durchschnittlichen Heizkosten sind auch darauf zurückzuführen, dass Wärmepumpen in den letzten Jahren überwiegend in Neubauten eingesetzt wurden. Inzwischen kommen sie bei jedem vierten Neubau zum Einsatz. Allerdings war die Spanner der Heizkosten bei Wärmepumpe mit 485 bis 1360 Euro besonders hoch.

Prognose 2019: Heizkosten steigen

Trotz leicht sinkender Heizöl-Preise werden die Heizkosten von ölbeheizten Häusern in diesem Jahr voraussichtlich auf dem hohen Niveau von 2018 bleiben. Grund dafür ist die etwas kältere Witterung. Bei allen anderen Heizungsarten müssen Verbraucher dagegen mit etwas höheren Kosten als 2018 rechnen: In Häusern Gas-Heizung dürften die Heizkosten um rund 5 % steigen, bei Fernwärme um 6 %, bei Wärmepumpen um 3 %.

Vergleichswohnung
Als Vergleichswohnung wird eine 70 m2 große Wohnung bezeichnet, die in einem 501 bis 1000 m2 großen, durchschnittlichen Mehrfamilienhaus liegt. Falls nicht anders angegeben, wird sie zentral mit Erdgas beheizt.




mit freundlicher Unterstützung von Gebäude Energie Berater






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